Die Drachenöfen

Die bislang letzte aus einer ganzen Reihe von Feuer-Aktionen, war der Bau und Betrieb eines als Drachen geformten Ofens, welcher zum Brand von Geschirren aus Tonerde diente.

Die Drachenöfen

Ein aus Weiden geflochtener, als Drachen ausgeformter, mit Ton ausgestrichener, bisweilen drei Meter hoher Ofenkorpus birgt in seinem Bauch einfache bereits getrocknete unglasierte Töpferwaren.

Die Drachenöfen

In einem mehrstündigen, holzbefeuerten, sehr langsam geführten Brand wird bis auf etwa 1000°C geheizt. Die Halspartie und der Kopf des Drachens, mit dem weit aufgerissenen Rachen, dienen als Kamin und sorgen für reichlich Zug.

Die Drachenöfen

Je nach Grösse der holzbefeuerten seitlichen fire-box entwickeln die Drachen mehr oder weniger Holz-Hunger. In der Schlussphase speit das Ungeheuer Feueratem durch seinen weiten Schlund, um sich nach und nach selbst verzehrend, schliesslich in der eigenen Glut zu enden.

Die Drachenöfen

Die Gefässe sind durch Flammenfärbungen, Ascheflug und wild reduzierten Stellen stark unregelmässig gefärbt und werden den Anwesenden handwarm aus der "Drachenasche" überreicht.

Die Drachenöfen

Der hier dargestellte Brand fand im Herbst 2007 anlässlich des 25.Berufsjubiläums des Korbers Tony Bucheli in Langenthal, statt. Fotos Tony Bucheli