Basel-Performance

Im Jahr 1999 schloss die Performance die Gründungs- und Konzeptphase des "unternehmen mitte", ein neu zu denkender , damals noch namenloser Kulturbetrieb, im alten SBG/UBS Gebäude an der Gerbergasse, im Zentrum von Basel ab.

Basel-Performance

Dieser Prozess hatte mit einer dreitägigen Sequenz der "hundert Freigeister" begonnen und mündete in eine geschäftige und anhaltende Findung in welcher sämtliche Räumlichkeiten völlig neuen Nutzungen unterworfen wurden.

Basel-Performance

"Eine neue Währung für die alte Bank"

Basel-Performance

Die Basel Performance - "111 Stunden an die Transformation" legte Hand an den letzten noch nicht umgenutzten Raum des weitläufigen Raumkomplexes der vormaligen Bank: den etwa 25 m2 grossen, hochgesicherten, rundum mit verschieden grossen Schliessfächern ausgerüsteten Tresorraum.

Basel-Performance

Die gesamte Dauer der Performance wurde genutzt, um innerhalb des Tresorraumes Werte zu schaffen. Es wurden exakte, handgeformte, der Vollkommenheit nahestehende Kugeln aus Tonerde bis zum Glanz geformt, poliert, getrocknet und anschliessend "open air" vor dem ehemaligen Bankgebäude nächtlich, in einem hochreduzierenden Vorgang bei 1050° gebrannt.

Basel-Performance

Die Aktion endete am Morgen des 11. 11.1999. Sämtliche so entstandene Kugeln wurden durch den Tag hindurch den gerade anwesenden Menschen geschenkt. Keine der in der Aktion entstandenen Kugeln sollte im Gebäude verbleiben. Die Anzahl der mehreren Hundert Kugeln wurde nicht exakt quantifiziert. Die erste Kugel ging an Bernard Cathomas, Chur. Die letzte Kugel erhielt Josef Arnoth Kristallograph aus Basel.

Basel-Performance

Für die fotografische Dokumentation danke ich Barbara Erath und Michael Guggenheimer, Zürich.